Freitag
Als die „ Alpentourer zum petit Kohlberg kamen , waren schon einige Clubmitglieder eingetroffen . Das
Wiedersehen machte wie immer Freude . Das Hotel hatten
nicht alle auf Anhieb gefunden . Es liegt einsam .,die Zufahrt auf enger Strasse über einem Bauernhof.
Die schönen Orte sind oft versteckt . Christian und
Paul kamen mit einem unpassendem Auto .Warum ? Ihr
Löwe hatte Totalausfall und musste in die Klinik . So
waren sie mit einem Opel Adac Mietwagen vorgefahren. Sehr ärgerlich . Sie
kamen sehr spät und zum Essen gab es nur noch kalte Platte. Bei Bier und
Edelzwicker verlief der Abend sehr angeregt , die
Gespräche auch.
Samstag
Das Fühstück
war reichlich nicht wie sonst in
Frankreich Kaffee und Croissants , sondern Käese ,Schinken ,Gugelhopf , süsser
Zopf , Zwetschgenkuchen . So gestärkt fuhren wir im Konvoi durch das schöne
Elsass nach Mulhouse ins berühmte Schlumpfmuseum .Unterwegs
trafen wir das letzte Cabrio aus Frankfurt . Wir durften auf dem Museumsgelände parken. Und
was sahen wir da ? Lauter kleine laute Trabis fuhren ein .
Man kann sagen Eleganz trifft Kleinwagen .Hoffentlich wurden unsere Löwen nicht
zu eitel bei diesem Anblick . Sie sind zeitlose Klassiker . Es gab ein Autokorso auf der neuerbauten
Rundstrecke vor dem Museum . Die Show fing an mit
lauter pathetischer Musik ( Wagner Götterdämmerung ? )
Die Kommentare waren sehr amusant dazu, in französich ,was
die meisten nicht verstanden . Am Anfang war die Draisine der Urvater der Mobilität . Die Palette der Modelle reichte von 1890 bis in
die Gegenwart. Ford T ,Ente , Citroen DS ,Käfer ,
Rolls Royce und anderen Modellen. Die
Chauffeure immer der Zeit gemäss gekleidet
.
Schon war wieder Zeit zum futtern . Also ab
ins Museumsrestaurant . Unser Menue war gebucht aber
ohne schriftliche Bestätigung war nichts zu machen .So musste sich jeder damit
begnügen was das Selbstbedieungsrestaurant bot. Ich
fand es nicht schlimm wir hatten die ganzen Tage üppig gegessen. Eine nette
Madame holte uns ab zum Rundgang . Eine Erläuterung zur Geschichte der Sammlung
Schlumpf bot Einblick in das Leben der
Brüder mit der grössten Bugattisammlung
. Wie kann man so viele teure Autos sammeln und eine
Textilfabrik führen ? Es ging schief und die Brüder
setzten sich ab nach Basel in ihre Heimat.
Die Geschichte des Automobils wurde
sehr anschaulich präsentiert . Madame erzählte
manches nette Detail . Dass sich die Modelle von der
Kutsche weg änderten . Es hatte mit der Emanzipation
der Frauen zu tun. Sie trugen keine langen Gewänder mehr und wollten auch
selber fahren . Es gab kleine Modelle extra für die Damen . Der Name Chauffeur kommt von chauffer , heizen . Es gab am Anfang
Modelle die mit Dmpf liefen
. Die mussten vorgeheizt werden .
Die Krönung der Sammlung waren zwei Bugatti Royal .
Die thronten auf einem Podest . Angestrahlt dass die
Karosserie nur so funkelte. Alles mit edlen Hölzern Polsterung in Gobelin und
sogar einem Autoradio ausgestattet . Das in den
zwanziger Jahren . Wahrlich royal . Die Rennwagenabteilung war auch sehr nett . Vor allem die kleinen Tretautos für die lieben
Kleinen . Ein Bugatti für den Junior , sehr chic . Es hatte jeder noch Zeit
sich alles in Ruhe anzusehen. Wir fuhren jeder für sich ins Hotel
. Petrus hatte von da an kein Erbarmen mehr mit uns. Er öffnete die Schleusen . Es wurde kühl, neblig und regnerisch. Das
Nachtessen und der gute Wein wärmten uns wieder auf .
Sonntag
Die Fahrt auf der Route de Crete in die
Vogesen war geplant . Das Wetter spielte nicht mit .
Keiner wollte im Nebel über die Vogesen fahren . So
wurde die Vorstandssitzung abgehalten
Das Treffen war schon vorbei . Es gab auch Leute mit weiter Anfahrt
die sich bald auf den Heimweg machten.
Dann bis zum nächsten Treffen in alter Frische.
Käthy Beenen