Herbsttreffen

Le petit Kohlberg 

17.-18. September 2011



Freitag
Als die „ Alpentourer  zum petit Kohlberg kamen , waren schon einige Clubmitglieder eingetroffen . Das Wiedersehen machte wie immer Freude . Das Hotel hatten nicht alle auf Anhieb gefunden . Es liegt einsam .,die Zufahrt auf enger Strasse über einem Bauernhof. Die schönen Orte sind oft versteckt . Christian und Paul kamen mit einem unpassendem Auto .Warum ? Ihr Löwe hatte Totalausfall und musste in die Klinik . So waren sie mit einem Opel Adac  Mietwagen vorgefahren. Sehr ärgerlich . Sie kamen sehr spät und zum Essen gab es nur noch kalte Platte. Bei Bier und Edelzwicker verlief der Abend sehr angeregt , die Gespräche auch.
 
Samstag
Das Fühstück war  reichlich nicht wie sonst in Frankreich Kaffee und Croissants , sondern Käese ,Schinken ,Gugelhopf , süsser Zopf , Zwetschgenkuchen . So gestärkt fuhren wir im Konvoi durch das schöne Elsass nach Mulhouse ins berühmte Schlumpfmuseum .Unterwegs
trafen wir das letzte Cabrio aus Frankfurt . Wir durften auf dem Museumsgelände parken. Und was sahen wir da ? Lauter kleine  laute Trabis fuhren ein . Man kann sagen Eleganz trifft Kleinwagen .Hoffentlich wurden unsere Löwen nicht zu eitel bei diesem Anblick . Sie sind zeitlose Klassiker . Es gab ein Autokorso auf der neuerbauten Rundstrecke vor dem Museum . Die Show fing an mit lauter pathetischer Musik ( Wagner Götterdämmerung ? ) Die Kommentare waren sehr amusant dazu, in französich ,was die meisten nicht verstanden . Am Anfang war die Draisine der Urvater der Mobilität . Die Palette der Modelle reichte von 1890 bis in die Gegenwart. Ford T ,Ente , Citroen DS ,Käfer ,
Rolls Royce und anderen Modellen. Die Chauffeure immer der Zeit gemäss gekleidet .
Schon war wieder Zeit zum futtern . Also ab ins Museumsrestaurant . Unser Menue war gebucht aber ohne schriftliche Bestätigung war nichts zu machen .So musste sich jeder damit begnügen was das Selbstbedieungsrestaurant bot. Ich fand es nicht schlimm wir hatten die ganzen Tage üppig gegessen. Eine nette Madame holte uns ab zum Rundgang . Eine  Erläuterung zur Geschichte der Sammlung Schlumpf  bot Einblick in das Leben der Brüder mit der grössten Bugattisammlung . Wie kann man so viele teure Autos sammeln und eine Textilfabrik führen ? Es ging schief und die Brüder setzten sich ab nach Basel in ihre Heimat.
Die Geschichte des Automobils wurde  sehr anschaulich präsentiert . Madame erzählte manches nette Detail . Dass sich die Modelle von der Kutsche weg änderten . Es hatte mit der Emanzipation der Frauen zu tun. Sie trugen keine langen Gewänder mehr und wollten auch selber fahren . Es gab kleine Modelle extra für die Damen . Der Name Chauffeur kommt von  chauffer , heizen . Es gab am Anfang  Modelle die mit Dmpf liefen . Die mussten vorgeheizt werden .
Die Krönung der Sammlung waren zwei Bugatti Royal . Die thronten auf einem Podest . Angestrahlt dass die Karosserie nur so funkelte. Alles mit edlen Hölzern Polsterung in Gobelin und sogar einem Autoradio ausgestattet . Das in den zwanziger Jahren . Wahrlich royal . Die Rennwagenabteilung war auch sehr nett . Vor allem die kleinen Tretautos für die lieben Kleinen . Ein Bugatti für den Junior , sehr chic . Es hatte jeder noch Zeit sich alles in Ruhe anzusehen. Wir fuhren jeder für sich ins Hotel . Petrus hatte von da an kein Erbarmen mehr mit uns. Er öffnete die Schleusen . Es wurde kühl, neblig und regnerisch. Das Nachtessen und der gute Wein wärmten uns wieder auf .
 
Sonntag
Die Fahrt auf der Route de Crete in die Vogesen war geplant . Das  Wetter spielte nicht mit . Keiner wollte im Nebel über die Vogesen fahren . So wurde die Vorstandssitzung abgehalten  Das Treffen war schon vorbei  . Es gab auch Leute mit weiter Anfahrt die sich bald auf den Heimweg machten.
Dann bis zum nächsten Treffen in alter Frische.
 
Käthy Beenen