504ccc TreffenFrühjahrstreffen Emsland
 
 
Mittwoch 1. Juni
 
Nachmittags Aufbruch ins Emsland. Man kann für 100 Kilometer 3 Stunden brauchen ,wenn man im Stau festsitzt .Es ging diesmal nach Heede im Emsland. Wir waren nicht die Ersten. Ein fröhliches Hallo und Wiedersehen. Ein erstes Bier auf der Terrasse. Petrus hat sich wettermäßig wieder von der besten Seite gezeigt.
 
 
504ccc KunstDonnerstag 2. Juni
 
Kunst stand auf dem Programm. Der Künstlerort Ootmarsum in Holland. Kunst und edle Oldtimer passen gut zusammen. Der Weg dorthin führte durch schöne Alleen. Öl- und Gaspumpen säumten den Weg. Ob da wohl der Scheich von Bentheim wohnt?
Ein sommerlicher Tag fing an. Es konnte oben ohne gefahren werden. Der Ort war recht belebt. Überall Radfahrer, typisch Holland. Nett herausgeputzte Häuschen mit niedlichen Gärtchen. Der erste Gang führte zum Museum Ton Schulten. Leider war geschlossen, wegen Feiertag, schade. So sind wir ohne Programm durch den Ort gebummelt. Viele Galerien, Boutiquen und Cafés. Die Preise der Bilder überstiegen sowieso unser Kreditkartenlimit. So blieb es denn bei Kaffee , Kuchen oder Eis.
Nachmittags trafen unsere luxemburger Freunde ein. Sie waren zahlreich erschienen. Es war auch schon wieder Zeit weiterzufahren. Über Landstrasse durchs platte Land zum Hotel Linde.
Heede ist klein. Ein Modehaus, ein Bäcker und ein Supermarkt. Und eine Gebetsstätte, davon später mehr. Der Kreis war am Abend schon größer.
Ein Peugeot hatte leider nicht durchgehalten. Er wollte in Verden nicht mehr weiter; Kardanwellenschaden. So kamen Michael und Uschi mit einem modernen BMW Mietwagen an.
 
 
504ccc PapenburgFreitag 3. Juni
 
Teilemarkt in Bockhorn war angesagt. Was tut Frau wenn sie nicht mit will? Sie kann den Mann überreden, nicht so lange zu bleiben, oder gar nicht hinzufahren, oder eine Alternative suchen. Zu fünft haben wir das getan. Mit einem Taxi fuhren wir zum Bahnhof Dörpen. Der Bahnhof war klein, dreckig und miefig. Also schnell durch. Aber es ging nicht weiter, eine Schranke versperrte den Weg. Was machen clevere Frauen? Sie kriechen unter dem Zaun durch. Der Zug brachte uns nach Emden. Zuerst in die Kunsthalle. Wir haben die Kunst angeschaut.
Bei den Übrigen auf dem Teilemarkt war die Kunst etwas passendes fürs Auto zu finden. Nach so viel geistiger Nahrung kam der Hunger. Wir gingen in die Stadt. Es war Stadtfest, Emdener Matjesmarkt. Die Schiffe über die Toppen beflaggt. Ein schöner Anblick. Wir haben uns ein Fischbrötchen gegönnt. Nach dem Salzigen muss der Mensch etwas Süßes haben. Also gönnten wir uns noch einen Eisbecher. Der Zug brachte uns wieder „heim“
Die anderen fuhren nach Bockhorn ins ostfriesische Oldtimermekka. Auf der Autobahn nach Westerstede sahen wir schon eine Menge Oldtimer. In Bockhorn mussten wir uns mit Geduld wappnen. Im Schritttempo bewegten wir uns Richtung Eingang. Nach knapp einer Stunde waren wir durch. Wir konnten unsere Peugeots unter der französischen Fahne aufstellen. Auf einer Seite die Peugeots aus Luxemburg, auf der anderen die Deutschen. Und los ging es zur Schnäppchenjagd über das Gelände. Die Sonne brannte. Zurück fuhr jeder wie er wollte.
Nach dem Abendessen hatten einige die Gebetsstätte besucht. Ein großes Gelände mit Kirche, Kapellen, Rosenkranzweg, Skulpturen. Wir trafen eine alte Dame die uns alles erklärte. Es gab eine Marienerscheinung in den dreißiger Jahren. Maria erschien mehrmals Kindern. Es war nett zuzuhören. Sie hatte alles sehr ausschweifend erzählt, aber wir wollten auch weitergehen. Es gelang uns denn. Durch den schönen Park kamen wir zurück ins Hotel.
   

504ccc MeyerwerftSamstag 4. Juni
 
Erster Programmpunkt: Empfang beim Heeder Bürgerhaus. Autos dekorativ für das Pressefoto parken. Auch Aufstellung zum Gruppenfoto. Kleine Rede vom Bürgermeister und Inhaber vom Hotel Linde.
Weiter ging es zum Heeder See. Die Wasserskianlage war noch nicht in Betrieb, Schade. So blieb es beim Schauen und etwas trinken auf der Terrasse.
Weiter gings. Wir wurden in der Meyerwerft Papenburg erwartet. Bald tauchten die riesigen Hallen auf. Auch ein Kreuzfahrtschiff lag da. Alles gigantisch groß. Wir wurden zweigeteilt und los ging die Führung. Erst ein Film über die Fertigung, dann Firmengeschichte, Modellschiffe. Es ist enorm was alles auf so einem Schiff Platz hat. Golfplatz mit echtem Rasen, Spaßwasserrutsche, Pools und vieles andere. Der Mensch will auf so einem Törn gut unterhalten werden. In der Halle konnte man die Module sehen, aus welchen das Schiff zusammengesetzt wird. Alles genormt damit alles passt. Fast alle Kabinen haben Balkon (Es fehlen die Geranien). Nach so viel Technik ging es aufs Land in ein schönes Gartencafe. Das Ambiente war schön, der Kuchen lecker. Die Gärtnerei lud zum Spaziergang ein.
Vor dem Abendessen hatten wir noch einen Vortrag vom Tourismusmanager Emsland. Leider war der Lärmpegel im Saal so hoch, dass man nur die Hälfte mitbekam. So hatte er da und dort noch einige Fragen beantwortet, über Geschichte ,Torfabbau, Besiedelung. So ging auch der letzte Tag auf der Terrasse bei gutem Bier und guten Gesprächen zu Ende.
 
 
504ccc HollandSonntag 5. Juni
 
Die Leute mit der langen Heimreise mussten sich schon verabschieden. Die Übrigen fuhren wieder nach Holland. Festung Bourtange. Vor der Festung hielten wir vergeblich Ausschau nach Clubkollegen aus Holland.
Zu Fuß ging es Richtung Festungsdorf. Über Ziehbrücken mit Blick auf schöne Seerosen (wie auf den Bildern von Monet). Rundgang unter kundiger Führung. Die Festung wurde in den siebziger Jahren wieder komplett aufgebaut. Das Dorf ist bewohnt.
Die Bedingungen damals waren hart. Man musste gegen die Spanier kämpfen. Die Strafen waren hart. Sitzen auf einem hölzernen Pferd auf dünner, abgeschrägter Kante. Die Behausungen waren überfüllt. Geschlafen wurde im Sitzen, hielt schön warm. Getrunken wurde nur Bier. Geschossen mit den Kanonen wurde nur bei schönem Wetter. Bei Regen brannte die Lunte nicht. So dauerte der dreißigjährige Krieg hier achtzig Jahre.
Nach der Geschichte noch een kopje koffie. Dann hieß es endgültig Abschied nehmen. Es waren wieder ereignisreiche, schöne Tage. Auf baldiges Wiedersehen.
Vielen Dank an die Organisatoren!
 
 
Kathy und Arnold Beenen